| Ich war wohl Jungfer Eigensinn,
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| Durch Güte kaum zu zähmen; |
| Und sträubte mich oft her und hin, |
| Zu geben und zu nehmen. |
| Der Himmel weiß es, wie es kam, |
| Dass ich so ungern gab und nahm. |
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| Da kam ein junger Flaumenbart, |
| Schön wie der Gott der Reben, |
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Der wusste mit der besten Art
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| Zu nehmen und zu geben. |
| Da weiß der Himmel, wie es kam, |
| Dass ich so willig gab und nahm. |
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| Ich merkte, wo er ging und stand, |
| Auf jeden seiner Winke. |
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Ergriff er meine rechte Hand,
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| So bot ich auch die Linke. |
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Der Himmel weiß es, wie es kam,
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| dass ich so willig gab und nahm. |
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Zum Nussgesträuch mit ihm entwich
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Ich der Gespielen Schwarme.
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Ich gab ihm in die Arme mich
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Und nahm ihn in die Arme.
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Der Himmel weiß es, wie es kam,
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| Dass ich so willig gab und nahm. |
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Wir ließen, tauschend Kuss um Kuss,
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auf weiches Moos uns nieder.
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Ich gab den Kern von meiner Nuss,
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nahm den von seiner wieder.
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Der Himmel weiß es, wie es kam,
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| Dass ich so willig gab und nahm. |
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Da hören wir durch Laub und Gras
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Die Mutter rufend kommen.
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| Wohl hätt’ ich sonst,wer weiß noch was, |
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Gegeben und genommen.
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Der Himmel weiß es, wie es kam,
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| Dass ich so willig gab und nahm. |