ZURÜCK
Piedra en la piedra, el hombre, dónde estuvo?
Aire en el aire, el hombre, dónde estuvo?
Tiempo en el tiempo, el hombre, dónde estuvo?
Fuiste también el pedacito roto
de hombre inconcluso, de águila vacía
que por las calles de hoy que por las huellas,
que por las hojas del otoño muerto
va machacando el alma hasta la tumba?
La pobre mano, el pie, la pobre vida ...
Los días de la luz deshilachada
en ti, como la lluvia
sobre las banderillas de la fiesta,
dieron pétalo a pétalo de su alimento oscuro
en la boca vacía?
Hambre, coral del hombre,
hambre, planta secreta, raíz de los leñadores,
hambre, subió tu raya de arrecife
hasta estas altas torres desprendidas?
Yo te interrogo, sal de los caminos,
muéstrame la cuchara, déjame, arquitectura,
muéstrame la cuchara, déjame, arquitectura,
roer con un palito los estambres de piedra,
subir todos los escalones del aire hasta el vacío,
rascar la entraña hasta tocar el hombre.
Macchu Picchu, pusiste
piedra en la piedra, y en la base, harapo?
Carbón sobre carbón, y en el fondo la lágrima?
Fuego en el oro, y en él, temblando el rojo
goterón de la sangre?
Devuélveme el esclavo que enterraste!
Sacude de las tierras el pan duro
del miserable, muéstrame los vestidos
del siervo y su ventana.
Dime cómo durmió cuando vivía.
Dime si fué su sueño
ronco, entreabierto, como un hoyo negro
hecho por la fatiga sobre el muro.
El muro, el muro! Si sobre su sueño
gravitó cada piso de piedra, y si cayó bajo ella
como bajo un luna, con el sueño!
Pablo Neruda
Piedra en la piedra/Stein im Gestein
Stein im Gestein! wo war er, der Mensch?
Luft in der Luft! wo war er, der Mensch?
Zeit in dem Zeitenlauf! Wo war er, der Mensch?
Warst auch du das kleine Bruchstück

des unvollendeten Menschen, des nichtigen Adlers, der durch die heutigen Straßen, der in den alten Spuren,

der durch die Blätter des verblichenen Herbstes,
die Seele bis ins Grab zerstörend, geht?
Die arme Hand, der Fuß, das armselige Leben ...
Die Tage des Lichts,
zerstäubt in dir wie Regen
auf den Banderillas des Festes,
legten sie Blütenblatt um Blütenblatt ihrer dunklen Nahrung
in den leeren Mund?
Hunger, Koralle des Menschen,

Hunger, geheimes Gewächs, der Holzfäller Wurzel,
Hunger, stieg die Linie deines Riffs

bis zu diesen hohen Türmen auf, den zerfallenen?
Ich befrage dich, Salz der Wege,
weise die Schaufel mir, lass mich, Architektur,
mit einem kleinen Stecken die steinernen Blütengebilde zerschaben,
alle Stufen des Luftraums erklimmen bis in die Leere hinauf
und das Innerste aufwühlen, bis ich den Menschen berühre.
Macchu Picchu, legtest du
Stein auf Stein und in den Baugrund das zerlumpte Gewand?
Kohle auf Kohle und in die Tiefe die Träne?
Feuer ins Gold und dahinein zitternd den roten
Riesentropfen Blut?
Gib mir den Sklaven wieder, den du begrubst
Schüttle aus dem Erdreich des Elenden
hartes Brot, zeige die Kleider mir
des Fronenden und sein Fenster.
Sag mir, wie er, da er noch lebte, schlief.
Sage mir, ob rauh

sein Schlaf war, klaffend wie ein schwarzes Loch,
und vor Erschöpfung getan auf der Mauer.

Die Mauer, die Mauer! Sag, ob auf seinem Schlaf
lastete jedes Stockwerk aus Stein, ob unter der Mühsal
er umsank in seinen Schlaf wie unter einem Mond!
Deutsch von Erich Arendt